News

12.07.2021

Präsentation der Anthologie im Musilhaus

Junge Frauen präsentieren ihre Texte zum Thema „Anpassungsstörung“

Im Musil Museum in Klagenfurt präsentierten die jungen Frauen ihre Texte, die im Rahmen einer Schreibwerkstatt mit Sandra Weihs entstanden sind. Schon einige Jahre begleitet der Club Klagenfurt dieses Projekt. Eine Vertretung des Clubs - Präsidentin Doris Grüger, Petra Koch, Gertraud Dareb und Ulli Höbart-Kaspret - hat sich das Ergebnis der Arbeiten angehört und das Strahlen der Autorinnen genossen.

Fotos: Doris Grüger Text: Birgit Leitner 

Lesung im Musilhaus
Lesung im Musilhaus


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30.06.2021

GEHspräche im Schlossgarten Ebenau

Zwischenmeeting in der Galerie Walker

Galeristin Carolin Walker in den Garten von Schloss Ebenau und zur Ausstellung „Venedig auf Reisen“ eingeladen. Mit großer Begeisterung erzählte unsere Clubschwester Carolin von den Erstkontakten der Künstlerin Kiki Kogelnik in den 90iger Jahren, von ihrer anfänglichen Skepsis, als der Glaskünstler Adriano Berengo aus den Skizzen die venezianischen Köpfe aus Glas herstellte und vom großen Erfolg dieser „Venetian Heads“. Neben der Glaskunst von unterschiedlichen KünstlerInnen sind auch Werke der Malerei, Fotografie und Installationen zu bewundern. Als besonderer Gast war die Kärntner Künstlerin Barbara Szüts dabei. Geboren und aufgewachsen in Nötsch im Gailtal studierte sie an der Universität für angewandte Kunst in Wien. Einige ihrer Werke können derzeit in der temporären Ausstellung der Galerie Walker besichtigt werden, unter anderem ein großes Herz, zunächst gezeichnet, dann digitalisiert und letztendlich aus Edelstahl gefertigt. Diesen wunderbaren Abend mit inspirierenden Gesprächen über Kunst und Frauenkultur und einem herrlichen Kuchen von Gertraud haben alle Clubschwestern sehr genossen und danke Caroline sehr herzlich.

Fotos: Gertraud Dareb Text: Gertrud Ozegovic und Birgit Leitner

Ein eindrucksvoller Sommerabend im Schlossgarten
Ein eindrucksvoller Sommerabend im Schlossgarten


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15.06.2021

100jahre.soroptimist.at ist online

Die Begleitseite zur Jubiläumskampagne mit allen Details

100 Jahre. 100 Tage. 100.000 Menschen.
Zum 100-jährigen Jubiläum von Soroptimist International wandern wir auf der „Road to Equality“ 100 Tage lang durch ganz Österreich.
Wir freuen uns über möglichst viele Mitwanderinnen und Mitwanderer sowie den regen Austausch zu frauenspezifischen Themen in vielen GEHsprächen.

Alle Details und Termine auf 100jahre.soroptimist.at

100jahre.soroptimist.at
100jahre.soroptimist.at

Alle Details zu Terminen und Wanderroute von Soroptimist-Club zu Soroptimist-Club in ganz Österreich sind unter 100jahre.soroptimist.at zu finden.Die Schwerpunktthemen unserer GEHspräche, zugleich Basis unserer Forderungen an Politik und Gesellschaft sind

  • § Finanzielle Selbstbestimmung und Chancengleichheit für Frauen
    § Frauengerechte Gesundheitsvorsorge und -information
    § Frauen- und alltagsgerechter Lebens- und Wohnraum
    § Hinsehen und Handeln. Gegen physische und psychische Gewalt an Frauen und Mädchen

Beginn des Wander-Rundkurses ist der 26. Juni 2021, 10 Uhr in Wien/Rodaun, Ziel am 3. Oktober 2021, abends Eisenstadt, wo der Abschluss-Event im Rahmen der Veranstaltungsreihe "100 Jahre Burgenland bei Österreich" stattfinden wird.

Wir ersuchen alle Teilnehmer*innen um Anmeldung auf 100jahre.soroptimist.at und eine Spende von 20 Euro auf unsere Konto SI Union Österreich, IBAN: AT 93 3284 2000 0014 4840. Der Erlös der Kampagne kommt Projekten zur Förderung von Frauen und Mädchen in Östereich und international zugute.

(Bitte beachtet: Die Teilnahme an der Veranstaltung erfolgt in Eigenverantwortung und auf eigenes Risiko. Vom Organisator wird keine Haftung bei Schäden oder Verletzungen, die sich bei der Wanderung ergeben können, übernommen. Dies wird von der/dem Teilnehmer*in ausdrücklich durch ihre/seine Anmeldung bestätigt.)

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05.04.2021

IN MEMORIAM PAOLA PERU FLEISCHMANN

1924-2021

Mit großer Betroffenheit müssen wir das Ableben unserer Clubschwester Paola zur Kenntnis nehmen.

Paola Fleischmann wurde 1924 in Mailand geboren. Sie studierte Altphilologie und unterrichtete in weiterer Folge Latein und Griechisch an einem Gymnasium. Schon früh entdeckte sie ihre Reiselust, die sie bis ins hohe Alter begleiten sollte. Diese Leidenschaft führte sie auch in den frühen 60er Jahren nach Kitzbühel, wo sie ihren späteren Mann kennen lernte.

Mit ihm ließ sich Paola in Klagenfurt nieder, die Geburt ihres Sohnes Paul bald darauf stellte ihr großes Lebensglück dar. Mit Ihrem Sohn verband sie zeitlebens eine äußerst innige Beziehung, in ihren späteren Lebensjahren reiste sie mit ihm als Lieblingsreisepartner oft nach Italien, insbesondere Sardinien als Herkunftsort ihres Vaters war ihnen immer eine Reise wert.

In Österreich unterrichtete sie am Konservatorium viele Künstler in Italienisch und auch sonst stand Paola bei Bedarf mit ihren Italienischkenntnissen Jung und Alt stets zur Verfügung.

Paola war 38 Jahre in unserem Club omnipräsent. Selbst in den letzten Monaten der Covid-19 Pandemie nahm Paola gut gelaunt und perfekt gestylt wie immer an einem unserer ersten Online Team-Meetings teil.

Sie hat uns vorgelebt, dass nur Disziplin, Hilfsbereitschaft und Humor ein sinnerfülltes Leben bis ins hohe Alter ermöglichen. Ihre humanistische Bildung und ihr umfassendes Allgemeinwissen, wie es heute fast nicht mehr zu finden ist, hat unsere Gemeinschaft über die Maße bereichert.

Und nicht zuletzt das italienische Flair, das Paola stets in unserem Club versprüht hat, wird uns fehlen – wir werden daher Paola als Mensch und Institution in unserer Mitte sehr vermissen.

Birgit Spitzy


Foto: B. Leitner
Foto: B. Leitner


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03.04.2021

Kunstgenuss und Gemeinschaft

Kunst im Dom Klagenfurt

Die Klagenfurter Soroptimistinnen waren eingeladen, sich nach längerer Zeit der Onlinemeetings persönlich zu treffen und bei einem Zwischenmeeting das künstlerisch gestaltete Fastentuch in der Klagenfurter Domkirche zu betrachten. Die Kunstinstallation der gebürtigen Kärntnerin Roswitha Schuller und des in Wien lebenden Künstlers Markus Hanakam trägt den Titel „Unschärfe“ und stellt ineinander verschwimmende Kreise und Ringe dar. Im Mittelpunkt des Domes steht nun nicht der barockisierte Innenraum, sondern die irritierende und provozierende Kunstinstallation und unsere Clubschwestern mit Maske und Abstand. Die Kunst im Dom verweist heuer nicht nur in der Fastenzeit auf Reduktion, sondern insgesamt auch auf die wenigen Möglichkeiten der Gemeinschaftserfahrungen. So waren die netten Gespräche über den Kunstgenuss bei einem „Stehprosecco“ wie die bunten Kreise im Dom ein Highlight für unseren Club in dieser Fastenzeit. Gertraud Dareb

Foto: U. Höbart
Foto: U. Höbart


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