News

23.11.2021

OTW Verkaufsstand am Benediktinermarkt

Herzliche Einladung

Herzliche Einladung am 25. und am 27. November vormittags: Es gibt selbstgemachte Köstlichkeiten, wie Chilliöl, Basilikumpesto, eingelegte Kürbisse, viele leckere Marmeladen, Arancello und Kekse und auch Orangenseifen, Gästehandtücher und Lavendelsäckchen. Wir freuen uns auf euren Besuch! Der Erlös kommt Frauen zugute, die mit Gewalterfahrungen leben müssen.

Foto: B. Leitner
Foto: B. Leitner


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09.11.2021

DEMENZISCH SPRECHEN…

Kommunikation mit Menschen mit Demenz. Zugänge-Methoden-Projekte

Am 09.11.2021 war Frau Mag.a phil. Dr.in med.univ. Eva Müller-Eggenberger, die als Assistenzärztin am Zentrum für Altersmedizin an der Demenzabteilung arbeitet, zu Gast im Soroptimist Club Klagenfurt und hielt einen Vortrag über Kommunikation mit Menschen mit Demenz. Sie lud die Zuhörerinnen ein, Demenz aus unterschiedlichen Perspektiven zu verstehen und ausgehend von der biomedizinischen Seite, auch die psychologische und soziale Dimension der Erkrankung zu beleuchten. 

Präsidentin Doris Grüger bedankt sich bei Referentin Eva Müller-Eggenberger mit einem Blumenstrauß
Präsidentin Doris Grüger bedankt sich bei Referentin Eva Müller-Eggenberger mit einem Blumenstrauß

Zahlreiche Modelle und Methoden der Kommunikation mit Menschen mit Demenz aus dem verbalen und nonverbalen Bereich wurden diskutiert und aufgefächert. Im Detail ging die Vortragende auf die Person zentrierte Pflege nach Tom Kitwood und die Methode der Validation nach Naomi Feil ein. Grundprinzipien und Fallstricke der gelingenden Interaktion mit Menschen mit Demenz wurden erklärt. Einige Erkenntnisse aus der eigenen Forschungsarbeit über Kommunikationskurse in der Demenzbetreuung und ehrenamtliche Mitarbeitende wurden präsentiert. Die zentrale Botschaft des Vortrages lautete, dass gelingende Kommunikation mit Menschen mit Demenz über den gesamten Krankheitsverlauf immer möglich ist, es jedoch an den Angehörigen- und Zugehörigen, sowie an den interdisziplinär Betreuenden liegt, oft ungewöhnliche, kreative, unerwartete Momente der Begegnung zuzulassen und ein Stück weit in die Zeit und in das Erleben des demenziell veränderten Menschen vorzudringen. Gelingende Kommunikation und menschenfreundlicher Humor fördern das Wohlbefinden und Studienerkenntnisse belegen, dass der Faktor Lebenszufriedenheit auch anti-dementiv wirksam ist. Während und nach dem Vortrag gab es eine interessante Diskussion. Text: Monika Eggenberger Foto: Birgit Leitner

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02.11.2021

Clubabend zum Thema „Medizinische Forschung von Frauenkrankheiten“

Am 12. Oktober war es soweit, wir konnten nach der langen Corona Pause wieder eine Referentin und Gäste bei unserem Clubtreffen persönlich begrüßen, und zwar Frau DI DDr. Marion Noe-Letschnig. Als ausgebildete Biochemikerin, Medizinerin und Fachärztin für Gynäkologie befasste sich ihr Vortrag über Infektionen des Genitaltraktes, vor allem chronische Scheidenpilzinfektionen, für die es keine zufriedenstellenden Therapieansätze gab und gibt. Auf Basis ihrer langjährigen Forschungstätigkeit auf diesem Gebiet gründete sie ein Start up Unternehmen und zeigte uns, wie die Entwicklung eines neuen Medikamentes von statten geht, welche Schwierigkeiten und Hürden sich dabei ergeben, welche Phasen zu durchlaufen sind und was die Chancen und Risiken in der Pharmaforschung sind. Anwesend bei diesem Vortrag, war neben einer großen Zahl von unseren Clubschwestern, auch eine 12 köpfige Delegation vom Club Pörtschach am Wörthersee, sowie einige andere interessierte Gäste und nach lebhaften Diskussionen und guten Gesprächen klang der Abend bei einem Glas Prosecco gemütlich aus. Text: Monika Eggenberger

Foto: B. Leitner
Foto: B. Leitner


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02.11.2021

Reflexionsgedanken zur ROAD TO EQUALITY

Als im Frühjahr 2021 das Thema „100 Tage GEHspräche in Österreich von Club zu Club“ vorgestellt wurde, war neben dem Erstaunen über diese Planungen, vor allem der Gedanke, was unserer UNION da eingefallen ist und Widerstand wurde spürbar. Als Gertraud Dareb der Präsidentin gegenüber zuversichtlich auftrat und sagte, dass unser Club schon was finden wird, wurde Getraud schon zur Koordinatorin und Projektleiterin für diese Veranstaltung bestimmt. Die ersten Ideen und der Weg von Klagenfurt nach Völkermarkt wurden im Club online vorgestellt. Regina Waldner Groß und Maria Wedenigg sind gleich optimistisch in der Planung mit dabei. Die Wegstrecke wurde im Planungsteam mit Monika Eggenberger abgegangen, alles ist machbar und umsetzbar. Dann war viel Zeit für die Detailplanungen erforderlich, unzählige Telefongespräche und Treffen des gebildeten Arbeitsteams haben stattgefunden. Auch die Online-Meetings mit dem SOKO Team waren wichtig. Im Hinterkopf war immer die Sorge, ob die CS alle mitmachen werden und wie wir alle miteinbeziehen können. Regina war immer optimistisch: es wird eine gute Veranstaltung. Ulli Höbart-Kaspret hat uns bei den Recherchearbeiten unterstützt, Maria W. hatte die Ortskenntnis und bereitete liebevoll Geschenkspakete vor. Belohnt wurde der ganze Einsatz dann am Neuen Platz als bei der Staffelübergabe vom SI Club Pörtschach Wörthersee an den Club Klagenfurt 22 Clubschwestern, viele Freundinnen, Freunde, neugierige Passanten, LR Sara Schaar, viel Stadtpolitik, der ORF Kärnten bei bester Stimmung anwesend waren. Auch bei der Wanderung, die beim „Kärntner Künstler Kreuzweg“ in Stein im Jauntal begann, waren 16 Clubschwestern dabei. Das nächste Highlight war auf der Burg Neudenstein die Einladung vom Schlossherrn Waldemar Comelli-Struckenfeld und seiner Schwester Franziska Rauschenfels zum Umtrunk und zur Besichtigung. Die GEHspräche am Drauradweg mit dem Bürgermeister Markus Lakounigg von Völkermarkt und den Clubschwestern vom Club Kärnten Unterland waren interessant und entspannend. Von der Staffelübergabe im Bürgerlustpark in Völkermarkt an den SI Club Kärnten Unterland waren wir alle sehr beeindruckt. Was wir noch sagen wollen: „Danke, liebe Union, großartig wozu ihr uns motiviert habt und wirklich toll, was allen Clubschwestern mit diesem Projekt gelungen ist! Und danke auch für die stimmungsvolle Abschlussveranstaltung in Eisenstadt, bei der unser Club ausgezeichnet wurde, dass so viel Politikprominenz bei unserem Wegstück beteiligt war.“

Text: Gertraud Dareb, Regina Waldner und Maria Wedenigg

Beste Stimmung am Neuen Platz
Beste Stimmung am Neuen Platz


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05.10.2021

Bilanz einer Wanderung

Das haben wir in den 100 Tagen der Road to Equality erreicht

Dies ist ein Eigenlob in Zahlen und Fakten, das sehr deutlich zeigt, was alles wir Soroptimistinnen Österreichs gemeinsam erreichen können. Angeführt durch Unionspräsidentin Eliette Thurn und das Soko-Team unter der Leitung von Maria Schönauer (Club Wien Vivata) wurde die Wanderung durch ganz Österreich, die Road to Equality, mit ihren vier Schwerpunkt-Themen ein beispielloser Fackellauf für die Verbesserung der Situation von Frauen in unserer Gesellschaft.

Zum Abschluss der Kampagne in Eisenstadt trafen Grußbotschaften der aktuellen SI-Weltpräsidentin Sharon Fisher und unserer neuen Föderationspräsidentin Carolien Demey per Video ein.

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Kommunikationskoordinatorin Barbara Klauß hat am ersten Oktoberwochenende folgende "Rechnung" für die Arbeit von 100 Tagen (26. Juni bis 3. Oktober 2021) zusammengestellt:
§ 2000 Wanderinnen und Wanderer hatten sich für die verschiedenen Etappen der Wanderung durch Österreich angemeldet. Die Anzahl der tatsächlichen Weggefährten war jedoch höher, konnte aber noch nicht eruiert werden.
§ Die Summe der 100 Etappen betrug 3752 km
§ Insgesamt wurde 1045 Stunden und 50 Minuten gewandert
§ Das Begleitfahrzeug war 4581 km im Einsatz
§ Ins Logbuch der Wanderung wurden 72.000 Unterschriften eingetragen

Die Kampagne wurde von umfangreichem Lesestoff und zahlreichen Mitnahmeartikeln unterstützt:
§ Der Sonderseite 100jahre.soroptimist.at der Agentur Der M-Effekt
§ Dem Sonderjournal unter der Regie von Evelyn Benesch und Dietlinde Hinterwirt
§ Den Themenfoldern von Elfi Palkovits (Finanzen), Andrea Rockenbauer (Gewalt), Evelyn Ernst (Wohnen) und Monika Mustak (Gesundheit)
§ Sozial Media-Betreuung von Katharina Rudolf
§ Videoaufnahme und -Bearbeitung durch Marie-Theres Thiery
§ Notfallkarten & Merchandise-Produkte

Die Bilanz der österreichweiten bis regionalen Pressearbeiten führte bis heute zu 405 Beiträgen in Zeitungen und Magazinen, wodurch 7,240.540 Leserinnen und Leser einmalig erreicht wurden, und mehr als 18,964.230 Mehrfachkontakte gezählt werden konnten.
15 TV-Beiträge bzw. Interviews erzielten laut ORF eine Reichweite von 132.000 bis 160.000 Zuschauerinnen und Zuschauer pro Sendung in den Bundesländern, gesamt knapp 1,980.000 Menschen. 5 Privatsender-Beiträge brachten weitere 48.000 Publikums-Kontakte.
32 Radiointerviews machten etwas mehr als 231.000 Zuhörerinnen und Zuhörer auf unsere Road to Equality aufmerksam.
Auf Instagram hat Soroptimist Austria nun 108.000 Abonnenten, auf Facebook 98.000 Follower.

Diese große Öffentlichkeit ist das Resultat der gemeinsamen Anstrengung aller österreichischen Clubs. Ab jetzt hat Österreichs Soroptimimus den Status als bestgehütetes Geheimnis des Landes überwunden. Details und Strecken sind auf 100jahre.soroptimist.at nachzulesen.

Wir bedanken uns sehr herzlich bei den zahlreichen Sponsoren, die unsere Aktivitäten und Projekte im Rahmen der Kampagne unterstützt haben.

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